Einheitlicher Zahlungsempfänger in Thüringen und Bayern ab Oktober 2025 verbindlich 

Das Thüringer Finanzministerium und das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt)  machen darauf aufmerksam, dass künftig für alle Überweisungen an sämtliche  Finanzämter in Thüringen und Bayern der einheitliche Empfängername „Freistaat  Thüringen“ bzw. „Freistaat Bayern“ gilt. Die bisherige Praxis, einzelne Behörden wie z.B. das Finanzamt oder Ministerien als Empfänger zu benennen, entfällt künftig vollständig. Hintergrund Ab dem…

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Schätzung bei ordnungswidriger Kassenführung – Amtliche Richtsatzsammlung des BMF auf dem Prüfstand 

Weil eine Diskothek kein Restaurant ist, kann bei der Schätzung der Getränkeumsätze  einer Diskothek nicht auf die Rohgewinnaufschlagsätze der amtlichen  Richtsatzsammlung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) für  Gastronomiebetriebe zurückgegriffen werden. Das entschied der Bundesfinanzhof in  Bezug auf eine Diskothek, bei der die Kassen für die Getränkeumsätze nicht  ordnungsgemäß geführt worden waren. Zudem äußerte der Bundesfinanzhof erhebliche…

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Außenprüfung: E-Mails als vorzulegende Handels- und Geschäftsbriefe 

Der Bundesfinanzhof entschied, dass E-Mails mit Steuerbezug den Außenprüfern des  Finanzamts als „Handels- und Geschäftsbriefe“ vorgelegt werden müssen, nicht jedoch  ein extra zu erstellendes Gesamtjournal der Korrespondenz. Handels- und  Geschäftsbriefe im Sinne von § 147 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 AO können auch E-Mails sein. (Digitale) Unterlagen über Konzernverrechnungspreise unterfallen dem  Anwendungsbereich des…

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Finanzamt muss Inhalte anonymer Anzeigen nicht offenlegen 

Der Bundesfinanzhof entschied, dass ein Steuerpflichtiger im Regelfall keinen Anspruch auf Preisgabe einer anonym beim Finanzamt eingegangenen Anzeige hat, die ihm  steuerliches Fehlverhalten vorwirft (Az. IX R 25/24).  Im Streitfall nahm das beklagte Finanzamt eine anonyme Anzeige zum Anlass, um bei  der Klägerin, die einen Gastronomiebetrieb führte, eine sog. Kassen-Nachschau  durchzuführen. Ein steuerstrafrechtliches Fehlverhalten wurde…

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Verträge zwischen nahen Angehörigen: Wann das Finanzamt mitspielt 

Verträge innerhalb der Familie sind steuerlich heikel. Anders als bei Fremden fehlt oft  der natürliche Interessengegensatz. Deshalb prüft die Finanzverwaltung genau, ob  Vereinbarungen mit Eltern, Kindern oder Ehepartnern steuerlich anzuerkennen sind. Grundsätzlich gilt: Nur wenn der Vertrag zivilrechtlich wirksam, fremdüblich gestaltet  und tatsächlich durchgeführt wird, entfaltet er steuerliche Wirkung. Mündliche  Absprachen genügen nicht, klare Schriftform schafft…

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Voraussetzungen von § 20 Abs. 4a Satz 3 EStG-Verlustmodell unzulässig 

Der Bundesfinanzhof hat in drei Urteilen zu den Voraussetzungen von § 20 Abs. 4a Satz 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entschieden und damit das Steuermodell  mit Indexanleihen und Teilschuldverschreibungen gestoppt.   Die Richter des Bundesfinanzhofs stellten klar, wann § 20 Abs. 4a Satz 3 EStG nicht  greift. Damit setzten sie der gezielten Steuervermeidung enge Grenzen. Den drei  Verfahren…

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Steuerhinterziehungsbekämpfung: Datenpaket-Auswertung zu Krypto-Geschäften 

Gewinne aus der Veräußerung von Kryptowerten im Privatvermögen (z. B. Ether und  Bitcoin) sind innerhalb der einjährigen Veräußerungsfrist steuerpflichtig und in der  Einkommensteuererklärung anzugeben. Auch Tätigkeiten wie Mining, Forging, Staking  oder Lending im Zusammenhang mit Kryptowerten im Privatvermögen müssen  angegeben werden.  Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) verschärft seine  Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung im…

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Kryptowerte 2025 für Privatanleger – ein genauerer Blick auf das BMF-Schreiben vom März 2025 

Grundsätzlich: Mit Schreiben vom 06.03.2025 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die ertragsteuerliche Behandlung von Kryptowerten neu gefasst und die Fassung von 2022 ersetzt. Der Begriff „Kryptowerte“ dient nun als Oberbegriff; das Schreiben ist für Praxis und Deklaration maßgeblich. Für private Anleger bleiben Kryptowerte  regelmäßig immaterielle Wirtschaftsgüter; Veräußerungsgewinne sind – bei Einhaltung  der Haltefrist – als…

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Bundeskabinett beschließt Zweites Betriebsrentenstärkungsgesetz 

Das Bundeskabinett hat am 03.09.2025 den Entwurf des Zweiten Betriebsrentenstärkungsgesetzes beschlossen. Das Gesetz soll die betriebliche  Altersversorgung als zweite Säule neben der gesetzlichen Rente festigen und breiter  etablieren.  Im Jahr 2018 wurden durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz neue steuerliche Anreize für Geringverdiener sowie eine neue tarifliche Form der Betriebsrente, das  Sozialpartnermodell, eingeführt. Diese Maßnahmen sollen nun weiter ausgebaut  werden,…

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