Umsatzsteuer bei Vermietungen über die Plattform Airbnb

Wer seine private Wohnung, sein Ferienhaus oder seine Ferienwohnung an Gäste vermietet und dafür Zahlungen erhält, kann bereits Unternehmer sein. Das gilt selbst dann, wenn keine Gewerbeanmeldung, Anzeige beim Finanzamt oder ähnliches  erfolgte. Auch bei bereits bestehenden Unternehmen wird häufig übersehen, dass so eine „private“ Vermietung Teil des Unternehmens ist. Die Anwendung der Kleinunternehmerregelung kann erfolgen, wenn…

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Immobilienbewertung für die Erbschaft- und Schenkungsteuer:  Vergleichspreise der Gutachterausschüsse sind maßgeblich

Der Bundesfinanzhof entschied, dass die von den Gutachterausschüssen ermittelten Vergleichspreise für Immobilien maßgebend und daher von der Finanzverwaltung und den Steuerpflichtigen bei der Grundstücksbewertung für die Erbschaft- und Schenkungsteuer heranzuziehen sind. Die finanz-gerichtliche Kontrolle der Vergleichspreise beschränke sich auf offensichtliche Unrichtigkeiten. Erst wenn solche zutage treten, müsse das Finanzgericht den Sachverhalt von Amts wegen weiter aufklären (Az. II R…

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Ungeklärte Einzahlungen auf ein betriebliches Konto als steuerpflichtige Betriebseinnahmen

Im Streitfall betrieb der Kläger, ein gelernter Maschinenbauer, in seinem Wohnhaus eine Werkstatt zur Reparatur von Maschinen. Er erzielte hieraus Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Nach einer Außenprüfung für den Betrieb des Klägers setzte das beklagte Finanzamt Bareinzahlungen und weitere Zahlungseingänge auf seinen Geschäftskonten für mehrere Jahre teilweise als Betriebseinnahmen und Umsätze des  Klägers an. Der Kläger machte geltend, dass die…

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Abgekürzter Zahlungsweg und angenommene Zinsvorteile -Steuerliche Beurteilung

Steuerlich kommt es nicht immer nur darauf an, wer tatsächlich überweist. In der Praxis  zahlt häufig eine andere Person direkt an den Gläubiger. Man spricht dann von einem  abgekürzten Zahlungsweg. Gemeint ist, dass das Geld nicht erst an den eigentlichen  Schuldner weitergeleitet wird, sondern direkt dorthin fließt, wo die Verpflichtung zu  erfüllen ist. Ein solcher…

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Luftverkehrsteuer wird ab 01.07.2026 gesenkt

Die Bundesregierung will die Rahmenbedingungen für die Luftverkehrsbranche  verbessern. Sie hat deshalb die Senkung der Luftverkehrsteuer beschlossen, mit dem  Ziel, den Standort Deutschland zu stärken. Damit der Luftverkehrsstandort wieder attraktiv wird, hat die  Bundesregierung beschlossen, die Steuersätze der  Luftverkehrsteuer zum 01.07.2026 wieder auf das Niveau vor  dem 01.05.2024 zu senken. Die Senkung der Luftverkehrsteuer soll…

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Nachweise für die neue E-Auto-Förderung

Einen Antrag stellen können Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Deutschland, sofern  das förderfähige Neufahrzeug auf sie zugelassen wurde. Voraussetzung ist jedoch, dass das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen 80.000 Euro nicht übersteigt. Für bis zu zwei Kinder erhöht sich diese Grenze um jeweils 5.000 Euro pro Kind. Als Nachweis für das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen sind die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide…

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Änderungsmöglichkeiten eines Steuerbescheides durch das  Finanzamt wegen Bekanntwerdens neuer Tatsachen

Ein großer Teil der Änderungen von Steuerbescheiden beruht auf der Anwendung des  § 173 AO. In dieser Vorschrift sind Regelungen enthalten, die dem Finanzamt die  Möglichkeit geben, Steuerbescheide dann zu ändern, wenn neue Tatsachen oder  Beweismittel nachträglich auftauchen, die dem Finanzamt vorher nicht bekannt waren  und die zu einer Änderung des bisherigen Steuerbescheides führen können.…

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Projekt Schneller Gründen“ gestartet – Kombiantrag für  Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung

Mit dem Projekt „Schneller Gründen“ sollen Unternehmensgründungen in Deutschland einfacher, schneller und vollständig digital ermöglicht werden. Das teilte das  Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung mit. Es wird erstmals ein  medienbruchfreier digitaler Kombiantrag erprobt, der Gewerbeanmeldung und  steuerliche Erfassung in einem durchgängig digitalen Prozess zusammenführt. Der  Gründungsprozess für Unternehmen soll auf diese Weise beschleunigt und  Verwaltungsabläufe…

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Zinssatz von 5,5 % für die schenkungsteuerliche Bewertung  lebenslanger Renten bestätigt

Eine Frau erhielt 2019 von ihrem Onkel ein Grundstück geschenkt. Im Gegenzug  verpflichtete sie sich, ihm ab 2020 lebenslang monatlich 1.000 Euro zu zahlen. Für die  Schenkungsteuer zog das Finanzamt den Kapitalwert dieser Rente vom  steuerpflichtigen Erwerb ab. Dabei verwendete es den gesetzlichen Zinssatz von 5,5 %  nach § 14 BewG. Die Frau hielt diesen…

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Änderungen im Vorsteuer-Vergütungsverfahren zum 01.01.2026:  Digitale Nachweise

Das Bundesministerium der Finanzen hat im Schreiben III C 3 – S 7359/00081/001/030  vom 02.06.2026 festgelegt, dass im Vorsteuer-Vergütungsverfahren für nicht im  Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer ab dem 01.01.2026 digitale Nachweise  verpflichtend sind. Die Änderungen dienen dazu, das bisherige Verfahren zu  digitalisieren (Wechsel vom Papier- zum Digitalnachweis) sowie die Regelungen für  nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer…

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