Ab dem 01.01.2027 müssen alle Arbeitgeber Entgeltunterlagen  elektronisch führen

Die elektronische Führung von Entgeltunterlagen ist zwar bereits seit dem 01.01.2022  vorgeschrieben, bislang konnten sich Arbeitgeber jedoch auf Antrag von dieser Pflicht befreien lassen und ihre Unterlagen weiterhin in Papierform führen. Diese  Übergangsregelung endet zum 31.12.2026. Mit dem Ende der Übergangsregelung  gewinnt die Frage an Bedeutung, ob Entgeltunterlagen vollständig, eindeutig  zugeordnet und für Betriebsprüfungen verfügbar…

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Finanzämter wollen Unternehmensgründern schneller eine  Steuernummer erteilen

Wer ein Unternehmen gründet, benötigt eine Steuernummer unter anderem für die  Rechnungsstellung, die Beantragung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie  verschiedene steuerliche Meldungen. Künftig soll die Vergabe der Steuernummer in  Thüringen bei Unternehmensgründungen innerhalb von 15 Arbeitstagen erfolgen,  sofern die erforderlichen Unterlagen (ausgefüllter Fragebogen zur steuerlichen  Erfassung) vollständig vorliegen. Die Thüringer Steuerverwaltung und der Steuerberaterverband Thüringen haben sich …

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Keine eidesstattliche Versicherung für datenschutzrechtliche  Auskünfte von Finanzbehörden

Im konkreten Fall beantragte der Kläger bei der Finanzbehörde, ihm Auskunft über die  Verarbeitung von ihn betreffenden personenbezogenen Daten zu erteilen (Art. 15 der  Datenschutz-Grundverordnung). Diesem Antrag kam die beklagte Finanzbehörde nach. Der Kläger bezweifelte die Richtigkeit und Vollständigkeit der erteilten Informationen  und verlangte deshalb über die bloße Auskunftserteilung hinaus eine eidesstattliche  Versicherung, mit der…

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Wegfall des Verlustabzugs infolge des Todes eines  Mitunternehmers

Der Bundesfinanzhof hat zu der Frage Stellung genommen, ob der auf einen  verstorbenen Mitunternehmer entfallende Anteil am gewerbesteuerlichen  Verlustvortrag einer Personengesellschaft bei den verbliebenen Mitunternehmern  fortzuführen ist, wenn diese den Mitunternehmeranteil des Verstorbenen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge erworben haben (Az. IV R 14/24). Im Streitfall war die Klägerin eine Kommanditgesellschaft (KG). Im Jahr 2019 waren…

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Pensionszusage an Gesellschafter: Höchstzusagealter bleibt  entscheidend

Im Streitfall erteilte eine GmbH ihren beiden zu jeweils 50 % beteiligten Gesellschaftern  im Jahr 2020 gleichlautende Pensionszusagen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt bereits 62 bzw. 63 Jahre alt. Als Altersgrenze war das 70. Lebensjahr vorgesehen. Die GmbH  bildete hierfür Pensionsrückstellungen von insgesamt rund 282.000 Euro. Das Finanzgericht Münster sah die Pensionszusagen als gesellschaftlich veranlasst…

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Keine außergewöhnliche Belastung bei Kosten für Delfintherapie  ohne vorherigen qualifizierten Nachweis

Das Finanzgericht Nürnberg entschied, dass Aufwendungen für eine wissenschaftlich  nicht anerkannte Delfintherapie nur dann als außergewöhnliche Belastung abziehbar  sind, wenn die Zwangsläufigkeit vor Behandlungsbeginn durch ein amtsärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bescheinigung des Medizinischen Dienstes nachgewiesen wird. Das Gericht stellte klar, dass weder ein privatärztliches Attest noch die frühere  Anerkennung in einem anderen Veranlagungszeitraum oder…

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Anlage EÜR für 2026 wurde veröffentlicht

Das Bundesfinanzministerium hat die neuen Vordrucke der Anlage EÜR sowie die  Vordrucke für die Sonder- und Ergänzungsrechnungen für Mitunternehmerschaften und die dazugehörigen Anleitungen für das Jahr 2026 veröffentlicht (Az. IV C 6 – S  2142/00024/010/001). Die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist elektronisch über  das ELSTER-Portal an die Finanzverwaltung zu übermitteln. In Härtefällen kann das  Finanzamt auf die…

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Kosten für Hirnschrittmacher steuerlich absetzbar

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat einem Kläger recht gegeben, der die Kosten für einen sog. Hirnschrittmacher in seiner Einkommensteuererklärung geltend gemacht  hatte (Az. 8 K 236/26). Der Mann litt an einer schweren Depression, die trotz ambulanter und stationärer Behandlungen, verschiedener Therapien sowie der  Einnahme von Antidepressiva nicht erfolgreich behandelt werden konnte. Die  gesetzliche Krankenkasse übernahm die…

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Sonderabschreibung nach § 7b EStG auch bei Wiederherstellung  einer vermietbaren Wohnung möglich

Wird langjährig zusammengeführter Wohnraum wieder in selbstständige  Wohneinheiten aufgeteilt, kann dies steuerlich als Schaffung einer neuen Wohnung  gelten, entschied das Finanzgericht Düsseldorf. Die Kläger hatten zwei ursprünglich  selbstständige Doppelhaushälften im Jahr 2001 zu einer großen Wohneinheit  verbunden. Erst 2021 wurden die Häuser wieder getrennt; eine Haushälfte wurde  anschließend vermietet. Das Finanzamt versagte die Sonderabschreibung nach…

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